Neulich traf ich bei einer Veranstaltung für spirituell interessierte Coaches eine CQM Practitionerin, die ebenso wie ich alle drei Standard-CQM Seminare besucht hatte und auch schon bei Gabriele Eckert assistiert hatte. Ihre Aussage schlug mich fast aus den Sandalen: "CQM kann man auch nicht für alles Anwenden!" meinte Sie und ich hätte fast zugestimmt und war noch so vorsichtig zu fragen "Wie meinst du das?" "Nun," sagte sie, "es gibt ja gar nicht für alles Flowcharts!" Das war dann der Moment, als ich um Luft ringend wie ein Goldfisch auf dem Teppich lag!
Was ist passiert in der CQM-Welt, dass man es schafft alle Kernseminare zu besuchen, sogar zu assistieren und die Methode CQM auf die Anwendung von Flowcharts zu reduzieren. Meine Frau, die noch heute regelmäßig bei CQM-Ausbildungen assistiert ist sich sicher, dass Gabriele Eckert das Gegenteil unterrichtet und die Flowcharts nur als Einstiegshilfe anbietet, bis man sie nicht mehr benötigt beziehungsweise als Anregung, falls man meint etwas übersehen zu haben.
Hier noch einmal für Alle: Wer CQM nur auf Flowchartbasis anwendet kann damit zwar vieles erreichen und auch oft und toll helfen, aber er ist nicht besser dran als ein Koch der nur nach Kochbuch kochen kann. Selbst wenn auch einmal ein Profi-Koch in ein Kochbuch blickt um sich inspirieren zu lassen, so darf man mit Sicherheit davon ausgehen, dass es möglich ist ohne Kochbuch zu kochen! Zumindest für Profis und geübte Laien!